Gojnormativität - Warum wir anders über Antisemitismus sprechen müssen

Buchvorstellungen
B-Lage
Mareschstraße 1 12055 Berlin DE
Judith Coffey und Vivien Laumann Naturfreundejugend Berlin

Buchvorstellungen Gojnormativität - Warum wir anders über Antisemitismus sprechen müssen

Antisemitismus und jüdische Perspektiven stellen häufig eine Leerstelle in intersektionalen Debatten und Debatten über Intersektionalität dar. In ihrem Buch "Gojnormativität. Warum wir anders über Antisemitismus sprechen müssen" machen die Autorinnen Judith Coffey und Vivien Laumann jüdische Positionen und Erfahrungen mit dem Konzept der Gojnormativität artikulier- und sichtbar. Es lotet das Verhältnis von Jüdischsein und Weißsein aus, geht der spezifischen Unsichtbarkeit von Juden_Jüdinnen nach und schaut sich Debatten über Antisemitismus und Gedenkpolitiken mit einem spezifischen Fokus an. »Gojnormativität« fordert ein anderes Sprechen über Antisemitismus ein sowie das konsequente und bedingungslose Einbeziehen von Juden_Jüdinnen in intersektionale Diskurse und Politiken. Gleichzeitig ist das Buch ein engagiertes Plädoyer für solidarische und intersektionale Bündnisse und Allianzen.

Die Lesung des Buchs “Gojnormativität. Warum wir anders über Antisemitismus sprechen müssen” von Judith Coffey und Vivien Laumann findet am 29.02. um 19:00 Uhr in der B-Lage in der Mareschstr. 1, 12055 Berlin statt. Moderiert wird die Veranstaltung von Anna Friedrich.