Italienischer Widerstand gegen den Faschismus und die deutsche Besatzung

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Reisen Italienischer Widerstand gegen den Faschismus und die deutsche Besatzung

Vom 12.10.-16.10.2020 wollen wir uns die Geschichte antifaschistischen Widerstands in Norditalien während der deutschen Besatzung, dem italienischen Faschismus und in den Nachkriegsjahren aneignen. Insbesondere interessiert uns, wie es Jugendlichen im Alter der Teilnehmenden zur Zeit der "Resistenza" ging. Durch Zeitzeug_innengespräche und Führungen an historischen Orten des Widerstandes soll während der Reise ein nachhaltiges Verständnis der deutschen Besatzung Italiens und den Widerstand gegen diese geschaffen werden. Neugierig sind wir auf die Berichte der Partisan_innen, die zum damaligen Zeitpunkt ebenfalls Jugendliche waren: Wie lebte es sich in dieser Ausnahmesituation? Wie sah der Alltag aus? Welchen Platz hatten inmitten des Krieges und der Besatzung "ganz normale" Jugendthemen wie Freundschaften, Liebe, Zukunftsträume?
Wir planen auch Begegnungen mit Kindern oder Enkeln von Zeitzeug_innen. Was bedeutet die Geschichte ihrer (Groß-)Eltern für sie? Sehen sie sich in einer antifaschistischen Traditionslinie, oder hat diese Geschichte wenig mit ihrem Alltag zu tun? Somit soll ein
generationenübergreifender Blick für Antifaschismus geschaffen werden.
Schließlich wollen wir den Transfer in die Gegenwart vornehmen: Was bedeutet Antifaschismus für junge Menschen heute in Italien? Was für Strategien haben Jugendliche, um gegen den Rechtsruck vorzugehen, z.B. in antirassistischen Kampagnen?
Die Maßnahme eröffnet die Chance, gerade durch den Besuch der historischen Orte und Akteure ein tiefgreifendes Verstehen zu ermöglichen, welches auch den Blick auf die Frage nach dem Umgang mit heutigen rechten Bewegungen in Europa eröffnet.

Für Jugendliche mit Interesse an Antifaschismus.

Kontakt: thomas@naturfreundejugend-berlin.de