Abschiebung

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Legal. Illegal. Scheißegal? (2003)

„Illegale“ Jugendliche haben nichts zu lachen.

Ausgrenzung und Demütigung

Über die Situation minderjähriger Asylbewerber

Wer kennt das nicht: ein meist zum Brechen langweiliger Schulalltag, Unterrichtsstoff, der eine_n nur mäßig interessiert, viel zu kurze Pausen und viel zu wenig Freizeit. Also ist es doch ganz verständlich, wenn meine Schultasche nach der letzten Stunde in hohem Bogen in die Ecke meines Zimmers fliegt. Endlich frei! Doch was macht meine Freundin Nadira? Sie will sich gleich an den Schreibtisch setzen, um zu lernen.
Was ist eigentlich mit meiner Freundin los?

Protest, ja bitte!

Mitschüler_innen brauchen unsere Solidarität

Etwa 30% aller Schüler_innen in Deutschland haben keine deutschle Staatsbürgerschaft. Teilweise hier geboren, haben viele von ihnen keinen sicheren Aufenthalsstatus und sind daher von Abschiebung in ein Land bedroht, in dem es für sie keine Perspektive gibt, dessen Sprache sie oft nicht kennen und in dem sie nicht besonders wohlwollend empfangen werden.

Ich fühle mich den Behörden total ausgeliefert

Ein Interview mit der Berliner Schülerin Shkurte

Shkurte ist 17 Jahre als und kommt aus dem Kosovo. Sie, ihre Eltern und ihre sechs Geschwister haben keine deutsche Staatsbürgerschaft und leben jeden Tag mit der Angst abgeschoben zu werden.

Wann und wieso sind deine Familie und du nach Deutschland gekommen?

Protest, ja bitte!

Mitschüler_innen brauchen unsere Solidarität

Etwa 30% aller Schüler_innen in Deutschland haben keine deutschle Staatsbürgerschaft. Teilweise hier geboren, haben viele von ihnen keinen sicheren Aufenthalsstatus und sind daher von Abschiebung in ein Land bedroht, in dem es für sie keine Perspektive gibt, dessen Sprache sie oft nicht kennen und in dem sie nicht besonders wohlwollend empfangen werden.

deportation.class - Kampagne gegen ein schmutziges Geschäft

Immer wieder werben Luftfahrtsgesellschaften mit Komfort und Sicherheit für ihr gutes Image. Gleichzeitig verzeichnen sie mit dem Transport von abzuschiebenden Flüchtlingen hohe finanzielle Einnahmen. Fluggesellschaften müssen wegen ihrer Abschiebepraxis unter Druck gesetzt werden, um Abschiebungen zu verhindern. Die “deportation.class“-Kampagne von “kein mensch ist illegal“, welche im März 2000 der Öffentlichkeit erstmals vorgestellt wurde, hat sich dies zum Ziel gesetzt.

Tod durch Abschiebung

Der Fall des Asylsuchenden Aamir Ageeb, der am 28. Mai 1999 an Bord einer Lufthansa-Maschine von Frankfurt nach Kairo zu Tode kam, wirft ein weitaus bittereres Licht auf die Abschiebepraxis der Fluggesellschaften und Bundesgrenzschutzbeamten, als von vielen bisher angenommen. Trotz des Wissens über atembehindernde Fesselungen wurde der Sudanese mit Plastikfesseln, Klettbändern und einem Seil verschnürt und sein Kopf mit einem handelsüblichen Motorradhelm verdeckt. BGS-Beamte haben ihn mehrfach zu Boden gedrückt, um zu verhindern, dass der Flüchtling auf sich aufmerksam macht.

Abschiebung ins Niemandsland

Ein Interview mit Gabriela Codreanu (Flughafen Bukarest)

Mit einer Linienmaschine der Lufthansa wurde die 21jährige Bonner Jura-Studentin Gabriela Codreanu gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder am 10. März 2003 nach Rumänien abgeschoben. Die staatenlose Familie lebt seitdem in der Wartehalle des Bukarester Flughafens Otopeni. Ihr Schicksal teilen weitere Staatenlose, unter ihnen die Familie Mogos, die seit März 2002 (!) auf ihre Rückkehr nach Deutschland hofft. Das Interview mit Gabriela wurde Anfang August 2003 per email geführt.

Abschiebung

Widerstand im Ausnahmezustand
Abschiebegefängnisse sind paradoxe Orte. Menschen, die dort inhaftiert sind, werden auf dem Territorium eines Staates eingesperrt, in dem ihnen juristisch das Aufenthaltsrecht entzogen wird. Offiziell sind diese Menschen inhaftiert, um eine Verwaltungsmaßnahme zu exekutieren – die Abschiebung. Es sind Menschen, die in der Regel keine Straftat begangen haben, sondern die von einer bestimmten Handlung abgehalten werden sollen. Der Handlung unterzutauchen und sich so dem Zugriff der Ausländerbehörde zu entziehen.

deportation.class

Gegen das Geschäft mit Abschiebungen

Am 28. Mai 1999 starb Aamir Ageeb an Bord der Lufthansa-Maschine LH 558 nach Kairo. Drei Beamte des Bundesgrenzschutzes hatten den 30-jährigen Sudanesen derart misshandelt, dass er erstickte. Die Grenzschützer hatten ihm einen Motorradhelm aufgesetzt, ihn an Händen und Füßen gefesselt und beim Start der Maschine mit aller Gewalt seinen Kopf zu den Knien gedrückt.