AK Feminismus

:::::::::::::: *** WER SIND WIR *** :::::::::::::::::

Der AK Feminismus hat sich neugegründet. Der AK Feminismus arbeitet vor allem zu Körper- und Geschlechternormen um herrschende Bilder zu stören und aufzubrechen. Durch Thementage, Workshops, Gespräche und Aktionen versuchen wir das Potential des Unnormalen, des Monströsen, des Ausgeschlossenen, der Anderen und Dritten herauszufinden – inspiriert durch Texte, Bilder, Filme, Musik, Pop+Subkultur, Erfahrungen und Austausch.

Alter Ak Feminismus
Der Arbeitskreis Feminismus ist jetzt in seinem siebten Jahr. Bisher haben wir eine Menge auf den Weg gebracht: Zuletzt eine Kampagne, die an unsere anfängliche Auseinandersetzung mit materialistischem Feminismus und dem Thema „Überforderung“ anknüpft und die es zum Ziel hat, (unbezahlte) Reproduktionsarbeit und andere Formen von Arbeiten inner- und außerhalb der Lohnarbeitssphäre (emotional, affektiv, sexuell Arbeiten) sichtbar zu machen. Dafür haben wir eine Plakatreihe entwickelt, welche die Strategien für den Umgang mit Überforderung ironisierend aufgreift, aber auch Tätigkeiten, die oftmals als selbstverständlich angesehen werden und entsprechend wenig Anerkennung erfahren, als Arbeit markiert. Im Rahmen dieser Kampagne ist auch eine Homepage entstanden, die sich auf die Plakatreihe bezieht und auf der wir unsere Positionen noch einmal in Textform ausformulieren: http://geschlecht-bestreiken.org
Im Mai diesen Jahres beteiligte sich der AK außerdem an der queer-feministischen Mobilisierung zu Blockupy, mit dem Anliegen, eine feministische Perspektive auf die Krise in die gesellschaftlichen Debatten um die Krise und in die Blockupy-Bewegung selbst einzubringen. Auch über Blockupy hinaus beschäftigten wir uns dann bei einem Wochenendseminar und in einem Workshop auf dem NFJ-Sommercamp mit dem Begriff der „Krise“, vor allem mit der Krise der sozialen Reproduktion und mit möglichen emanzipatorischen Strategien, wie (unter anderem) Commons und Streiks im Reproduktionsbereich. Unsere bisherigen Diskussionen zu diesem Thema haben einige aus dem AK in Zusammenarbeit mit Aktivist*innen aus anderen Zusammenhängen in einem Buch festgehalten:
http://www.unrast-verlag.de/neuerscheinungen/die-krise-der-sozialen-repr...

Über Berlin hinaus pflegen wir Kontakte zu weiteren feministischen Gruppen. Beispielsweise kam uns im Februar 2012 die Londoner Gruppe „Feminist Fightback“ besuchen, denen wir zwei Monate später einen Rückbesuch abstatteten. Einige von uns haben von 2012 bis 2013 auch an einem Austausch mit Vertreter*innen von „Mujeres Creando“ aus Bolivien mitgewirkt. 2013 beteiligten wir uns außerdem an Treffen mit einzelnen Feminist*innen aus London und verschiedenen polnischen Städten.

In unserem Arbeitskreis achten wir darauf, dass es uns gut geht, wir wollen uns wohlfühlen beim Politik machen. Wir unterstützen uns und machen auch gerne mal eine Emo-Runde und schlemmen gemeinsam, wenn wir über ein Wochenende zusammen weg fahren (oder auch einfach mal so).

*** Wir vernetzen uns mit anderen Gruppen und Einzelpersonen und freuen uns immer über neue Teilnehmer*innen. Weitere Infos könnt ihr gern
erfragen: ak-feminismus@lists.riseup.net

:::::::::::::: *** KAMPAGNE DES AK FEMINISMUS*** :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Geschlecht-bestreiken scheint zunächst eine seltsame Aufforderung zu sein. Wie soll das denn gehen? Streiken kann man vielleicht im Job, aber wie kann denn Geschlecht bestreikt werden?
Mit diesem Titel wollen wir auf das Verhältnis von Geschlecht und Arbeit hinweisen. Wir wollen unsichtbare Arbeit sichtbar machen, zeigen wie individuelle Überforderung mit gesellschaftlichen Verhältnissen zusammenhängt und Diskussionen anstoßen, wie diese Verhältnisse überwunden werden können. Es geht um eine Kritik an vergeschlechtlichter Arbeit, um die Auflösung von Geschlechterverhältnissen und die Aufforderung zur Arbeitsverweigerung.
Im Rahmen unserer Plakatkampagne haben wir daher diese Seite online gestellt und hoffen damit Interesse für das Thema zu wecken und Diskussionen anzustoßen.
Wo findet ihr was?
Die Rubrik Warum streiken? ist eine Art aktuelle Bestandsaufnahme. In zwei kurzen einfachen Texten wird der Zusammenhang von Arbeit und Geschlecht Zuhause und im Job beschreiben.
In der Rubrik Basics, findet ihr grundlegende Texte, die also ein bisschen weiter führen und in zentrale Themen einführen sowie theoretischen Hintergründe und politische Perspektiven erläutern. Der Text Was tun? ist ein Versuch konkrete Lösungsansätze für die bestehenden Verhältnisse zu suchen.
Das Glossar ist eine kleine Zusammenstellung von zentralen Begrifflichkeiten, die auf der Seite ab und an auftauchen und vielleicht einer kurzen Erklärung bedürfen. Das Glossar befindet sich noch im Wachstum, das heißt, wenn ihr auf der Seite über Begriffe stolpert, die ihr auch gerne erläutert haben wollt, könnt ihr uns gerne über Kontakt eine E-Mail schreiben.
In der Rubrik Material findet ihr spannende Links, Literaturhinweise, Comics und sonstige Gimmicks zum Thema. Auch hier freuen wir uns über Hinweise und Ergänzungen.
In der Rubrik Plakate könnt ihr noch einmal unsere Plakatkampagne als Ganzes sehen. Gerne könnt ihr die Plakate ausdrucken und in eurem Kiez verteilen.
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:::::::::::::: *** VERGANGENE TERMINE *** :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

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Aktionskonferenz Care Revolution
am 14. bis 16. März 2014 in Berlin

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Einige vom AK Feminismus beteiligten sich an der Konferenz, organiserten Workshops und übernahmen Orga-Aufgaben bei der Vorbereitung und Durchfürhung der Konferenz.

HIer findet ihr einen tollen Docu-clip zur Konferenz.

Mehr Infos zur Care Revolution Konferenz, zu Abschlussresolution und den weiteren Aktivitäten und Veranstaltungen des Netzwerks findet ihr hier

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7. - 9. Juni 2013
Wochenendseminar zu Reproduktion in der Krise vom

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Da der Kapitalismus nicht dazu da ist die Bedürfnisse von Menschen zu befriedigen, ist eine permanente Krise der Reproduktion unweigerlich Teil kapitalistischer Produktionsverhältnisse. Während - zumindest in den reichen Ländern wie Deutschland - diese Reproduktionskrise durch den fordistischen Sozialstaat etwas abgefedert wurde, spitzt sich in der derzeitigen Finanz- und Wirtschaftskrise der Widerspruch zwischen Bedürfnisbefriedigung und Kapitalinteressen wieder stärker zu. Die Mittel zu unserer Reproduktion, wie Wohnraum, Versorgung, Krankenhäuser,
Bildungsstätten usw. werden verstärkt enteignet, privatisiert und dem Zweck der Kapitalverwertung unterworfen. Steigende Mieten, prekäre Arbeitsbedingungen, weniger Zeit uns um uns selbst und andere Menschen zu kümmern, sind nur einige der zwangsläufigen Folgen.
Aber, es regt sich auch Widerstand. Weltweit haben die Proteste gegen die weitere Enteigung von Reproduktionsmitteln zugenommen: Menschen verweigern Zwangsräumungen, blockieren Plätze und re/produzieren kollektiv. D.h. in und durch die Krise entstehen neue Selbstorganisierungs- und Kollektivierungspraxen, die erahnen lassen, was jenseits kapitalistischer Ordnung möglich sein könnte. Ein Wochenende lang wollen wir rund um die Themen Reproduktionskrise, Protest, Aneignung und Commons Texte lesen und diskutieren, aber auch leckeres Essen kochen, rumhängen, gemeinsam Filme schauen und in der Sonne liegen! Das Seminar wird geteamt vom AK Feminismus der NFJ Berlin und findet in der Nähe von Berlin statt.
Verbindliche Anmeldung hier oder an uli@naturfreundejugend-berlin.de

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Mai/Juni 2013
Unabhängigen queer-feministischen Mobilisierung zu Blockupy in Frankfurt

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Der Arbeitskreis beteiligte sich im Mai an einer unabhängigen queer-feministischen Mobilisierung zu Blockupy in Frankfurt. Gemeinsam mit anderen Gruppen und Einzelpersonen rifen wir auf zur CARE-Revolution nach Frankfurt zu kommen und gemeinsam einen CARE-Mob zu bilden.

Aufruf zum Care-Mob
Redebeitrag Krise der Reproduktion und Mobilisierung zu Blockupy 2013
Queer-feministische Mob-ilisierung, Aufrufe und Aktionen auf der Blockupy Seite

Flyer zum runterladen, ausdrucken und verteilen
Infos zum Thema Krise der Reproduktion

Fotos und feministische Aktionen:

Aktion einer Gruppe auf der Zeil
Fotos

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Sonnabend, 17. November 2012
Einführung in die Queer-Theorie mit dem AK Feminismus der NFJ Berlin
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Was genau bedeutet das Label queer – Für uns, für feministische Gruppen, für Einzelpersonen, für politische Praxis, für unseren Alltag. Für Wikipedia bedeutet es: „Queer ['kwɪə(ɹ)] ist ein Fremdwort aus der englischen Sprache und bezeichnet als Adjektiv Dinge, Handlungen oder Personen, die von der Norm abweichen. Ursprünglich drückte es meist eine negative Einstellung zu der Abweichung oder dem Abweichler aus.“ Als AK Feminismus der Natufreundejugend Berlin machen wir queer-feministische Politik, dh. wir hängen nicht fest an „der Frau“ und dem, was dieses Konstrukt häufig beinhaltet. Wir wollen mit Euch gemeinsam diskutieren und auf eure Fragen antworten und ein bisschen Input gibt es auch. Offen für alle, auch ohne Vorkenntnisse. Teamer*innen: AK Feminismus der NFJ Berlin

*** Die Veranstaltung ist Teil von input.berlin - antifaschistische workshopreihe fb.facebook.com/input.berlin/ web. input.blogsport.eu/

17.11.2012// 18.00 Uhr// in der Schreina47// Schreinerstr. 47// Friedrichshain

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Sonnabend, 1. Dezember 2012
Queerfeministische Ökonomiekritik - Workshop mit dem AK Feminismus der NFJ Berlin
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Queerfeministische Ökonomiekritik ist ein Schlagwort, das seit einigen Jahren in der linken Szene herumgeistert. Aber was genau soll man sich unter dieser Begriffsansammlung vorstellen? Was haben Geschlechterverhältnisse mit Ökonomie zu tun? Wie geht eine feministische Perspektive mit Kapitalismuskritik zusammen und was soll dann auch noch das „queer“? In der Veranstaltung wollen wir gemeinsam herausfinden, was eine queerfeministische Ökonomiekritik beinhaltet, und diskutieren, inwiefern das ein für emanzipatorische Politik brauchbarer Ansatz sein könnte. Eingeladen sind wie immer alle – sowohl Menschen, die schon eine Vorstellung von (Queer)Feminismus und/oder Kenntnisse der Kritik der politischen Ökonomie haben, als auch solche, die sich in beidem unsicher fühlen und trotzdem oder gerade deshalb neugierig sind. Was sicherlich nicht stattfinden wird ist eine Marxexegese oder eine Schlammschlacht zwischen orthodoxen marxistischen und feministischen Besserwisser_innen. Es handelt sich um einen Einführungsworkshop, für den kein spezielles Vorwissen notwendig ist.

*** Die Veranstaltung ist Teil von input.berlin - antifaschistische workshopreihe fb.facebook.com/input.berlin/ web. input.blogsport.eu/

1.12.2012// 18.00 Uhr// in der Schreina47// Schreinerstr. 47// Friedrichshain

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